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mFT Adapter mit Blende für Pentax Auto 110 Objektive (2010)

Nachdem Pentax uns so lange nicht mit einer EVIL Kamera beschenkt hat (trotz so vieler Vorschläge…) und die Lust auf so was aber nicht wegging, habe ich mir ein Panasonic GF1 Gehäuse gegönnt (allerdings zuerst noch ohne passendes Objektiv, das war nicht mehr im Etat), immerhin aber mit Adapter, so kann ich existierende Objektive verwenden, wenngleich das etwas komisch aussieht und wirklich überdimensioniert.

GF1 mit Pentax FA 1,8/31:


GF1 mit Canon 70-200 und 2x Konverter, gefühlte 800mm Brennweite:


Aber da sind ja noch die drei Objektive zur Pentax Auto 110 in der Vitrine und „zufällig“ ist das Pocket Filmformat der auto 110 genau so groß (bis auf Zehntelmillimeter) wie der Sensor der GF1, der Bildkreis passt also, da müsste man doch einen Adapter bauen können?

Leider gibt es weder vernünftige Angaben über das Auflagemaß der GF1 („ungefähr 20mm…“) noch über das der Pentax, da habe ich gar keine Zahl gefunden, aber mit einfach vor das Gehäuse gehaltenem Objektiv wurde es schon scharf, ein wenig Platz für einen Adapter ist also da (es sind letztlich etwa 7 Millimeter).

In diesem 7 Millimeter dicken Adapter muss man allerdings noch eine Blende unterbringen, weil die 110er Objektive keine haben, sie ist bei der auto 110 im Gehäuse untergebracht und das wurde durchaus knifflig. Die Blende sollte nämlich auch an der richtigen Position im Strahlengang sitzen, da wo sie bei der auto 110 auch sitzt. Inzwischen gibt es auto 110 auf mFT Adapter sogar fertig zu kaufen, allerdings ohne Blende.

Letztlich habe ich verwendet
- einen abgesägten mFT auf T2 Adapter (17 Euro bei Ebay, China sei Dank) (1)
- die Irisblende aus einem alten Compur Verschluß aus einer Kompaktkamera (einer Dacora dignette) (2)
- und den Bajonettflansch aus einem Pentax auto 110 Gehäuse (3, unter dem Objektiv)



Das alles passend gefeilt und aneinander geklebt, sieht dann so aus:


Und so an der Kamera:


Und was kommt dabei heraus? Die Objektive sind ja wirklich sehr klein und für das minimale Pocket Filmformat gerechnet (digital war damals noch nicht einmal eine Idee…), eigentlich ist also zu erwarten, dass sie optisch nicht mitspielen. Dem ist aber nicht so, ich bin eigentlich positiv überrascht. Größtes Manko sind die Ecken, zumindest bei 2,8 sind sie nicht besonders scharf, um die Ecken akzeptabel scharf zu haben muss man zweimal, besser dreimal abblenden. In der Mitte allerdings sind alle drei Objektive auch bei Offenblende schon prima und verbessern sich beim Abblenden praktisch nicht. Auch das zum Vergleich getestete Pentax 1,4/50 S-M-C Takumar zaubert in der Mitte nicht mehr Auflösung.
Und unscharfe Ecken sind nun mal häufig (auch bei teuren Linsen – und da ärgern sie mich viel mehr… ) und machen in der Praxis kaum was aus.

Bildbeispiele:

18 er:



24er:




50er:




(nach oben)